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Studien zur Wohngesundheit!


Der BiosLehm verbessert Ihre Wohngesundheit durch die Regulierung der Luftfeuchtigkeit, durch Konservierung des Holzes und Vorbeugung gegen Schimmel. Der gemeinsame Nenner dieser Fähigkeit ist der Umgang des BiosLehms mit Wasser - sowohl in dampfförmiger als auch in flüssiger Form. Unsere Lehme können das Wasser über aus rasch aufnehmen und wieder abgeben. Zu diesem Thema haben wir nicht nur Produktprüfungen gemacht, sondern auch ganze Wandaufbauten und Räume prüfen lassen. In der Folge nun ein kurzer Auszug aus diesen Ergebnissen:

Wasserdampfaufnahme des Lehms
Das Ergebnis der Prüfung zeigt, dass der BiosLehm (OP1 Levita Lehm) besonders schnell auf den Anstieg der Luftfeuchtigkeit reagiert und große Mengen an Wasserdampf aufnimmt!
Nach einer halben Stunde wurden bereits 12g Wasser pro qm aufgenommen! Nach einer Stunde sind es etwa 17g - und zum Ende des Versuchs nach 12h sind es 67g Wasser! In einem kleinen Bad mit etwa 15qm Lehm wäre das ein ganzer Liter Wasserdampf. Das ist deutlich mehr als andere Putze aufnehmen können wie die beigefügte Grafik zeigt.
Wichtig ist vor allem die erste halbe Stunde. Je schneller der Wasserdampf aufgenommen und abgegeben wird, desto besser ist das Gesamtergebnis. Am besten ist dies im Badezimmer zu erkennen. Der Lehm nimmt den Wasserdampf so schnell auf, dass bei ausreichender Fläche der Spiegel beim Duschen nicht anläuft.

 

Parameterstudie FH Burgenland, 2015
Nur den Lehm alleine zu betrachten ist zu wenig. Es geht um den ganzen Bauteil (Wand oder Decke). Es macht einen Unterschied, ob dieser diffusionsoffen ist oder wie hoch die Schichtstärke ist! Helfen die Lehmuntergründe bei der Wasserspeicherung mit? Wenn ja - ganz ein anderer Effekt. ....
Im Rahmen eines Studienprojektes [2 960 KB] inkl. Masterarbeit [3 721 KB] im Jahr 2015 gemeinsam mit der FH Burgenland (university of applied science) wurde dieser Fragestellung nachgegangen. In der Grafik ist eines der Ergebnisse beigefügt - Die Holz / Lehm Außenwand ist fünfmal so gut wie eine vergleichbare Außenwand mit Gipskarton.

 

FFG Forschungsprojekt Bigconair, TU-Innsbruck, 2015
In diesem Projekt wurden nicht nur die Bauteile miteinander verglichen, sondern unter anderem die Frage gestellt, wie sich die Feuchtigkeitsregulierung in Bezug auf einen Containerbau verändert, wenn jeweils andere Aufbauten gewählt werden. Die Ergebnisse [12 667 KB] zeigen ganz klar: Lehm - Holzbauweise ist der bessere Zugang.
Die Detailergebnisse zeigen aber auch, dass im Holzbau ein Dicklagenlehm keinen Vorteil gegenüber einer Dünnlagenbeschichtung bringt.


 

EU Forschungsvorhaben H-House (Fördernr. 608893), Berlin, 2016
Auch bei diesem Forschungsprojekt haben die Ergebnisse [6 417 KB] klar gezeigt, dass die Wasserdampfaufnahme- und abgabefähigkeit bei Wandaufbauten mit Lehm bis zu fünfmal so gut ist, als bei Gipskartonwänden.
Sogar so gut, dass eine Reduktion der Lüftungstechnik möglich wird. Dies dadurch, dass im Winter die Wände die Raumluftfeuchte regulieren und damit zur Vermeidung von Kondensat und Schimmelbildung beitragen. Weiters wurde in dieser Studie festgestellt, dass die Schadstoffe in der Luft durch den Einsatz von Lehm reduziert werden.




Es gibt noch weitere Studien zu diesem Thema, die wir bei Interesse gerne zur Verfügung stellen können.