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Lehm für die Umwelt!

für unsere Umwelt


Der Lehm ist wieder verwendbar!
Der Lehm ist unbegrenzt wieder verwendbar, da er nicht hydraulisch abbindet, sondern lediglich austrocknet. Lehm ist also nicht wasserfest, weswegen man ihn in Europa in der Regel nur im Innenbereich verwendet.
Trockenen Lehm braucht man nur zu zerkleinern und mit Wasser wieder anrühren, schon kann er wieder verwendet werden. Somit belastet er die Umwelt nicht als Bauschutt.
So kann z.B. der BiosLehm auch nach Jahrzehnten noch von der Wand geklopft, frisch mit Wasser aufgemischt und dann wieder verwendet werden!

Der Lehm ist ökologisch!
Der Lehm besteht nur aus natürlichen Rohstoffen. Von den eingesetzen Tonen und Sanden gibt es so große Vorkommen, dass diese als nachwachsende Rohstoffe gelten. Die Produktion erfolgt unter dem geringst möglichen Energieaufwand (Auszeichnung als Green Brands Austria Unternehmen 2014/2015 und 2016/2017).

 

Der Unterschied in der Ökobilanz vom Lehmputz zu anderen Putzen bzw. der Gipskartonolatte ist anhand der folgenden Tabelle gut zu erkennen:

Produkte  PEI [MJ] nicht erneuerbare "graue Energie"  Treibhauseff. 100a 1994 [kg CO2-Äquiv.] 
Lehmputz  470,59 MJ/t   -58,8 kg/t  
Gipsputz  1.375,00 MJ/t  137,5 kg/t 
Kalkputz  1.500 MJ/t  183,3 kg/t 
Gipskartonplatte  5.037,04 MJ/t   251,0 kg/t  


Quelle: IBO-Österreichisches Institut für Baubiologie und –ökologie, Donau-Universität Krems, Ökologischer Bauteilkatalog, ISBN 3-211-83370-6 Springer-Verlag