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Lehm - Verarbeitung ab 2013

BiosLehm Förderpumpe

Bis 2013 war es üblich den Lehm im Zuge von Innenputzarbeiten aufzubringen - Schichtstärken von 15mm und mehr. Durch die wissenschafltichen Grundlagenarbeiten hat sich nun herausgestellt, dass z.B. im Holzbau bei einer niedrigeren Schichtstärke (kleiner 6mm) ein besseres Ergebnis für die Luftfeuchtigkeitsregulation liefert, als bei dickeren Schichtstärken von 15mm oder mehr.

Schichtstärken von kleiner 6mm können im Rahmen von Innenputzarbeiten jedoch nicht optimal aufgebracht werden. Der gesamte Verarbeitungs-Ablauf (Größe der Maschine, Werkzeugausstattung, Spritztechnik, Partiegröße, etc.) war nicht mehr passend. Ab 2013 war daher mit der eine neue Lehm - Verarbeitung erforderlich.

Hieraus ist ein komplett neuer Zugang zum zeitlichen Ablauf, der eingesetzten Maschinen bzw. Werkzeuge, der Spritztechnik und vielen mehr entstanden. Wir setzen nun zum Beispiel keine Trockenputzmaschinen mehr ein, sondern eine Förderpumpe. Der Lehm wird zuerst mit Wasser angerührt, hat mehr als 10 Minuten Zeit zu rasten und wird dann erst mit der Förderpumpe mit einer Schichtstärke von kleiner 3mm im Zuge der Lehm-Spachtelarbeiten aufgespritzt.

Wir lernen bei der Verarbeitung laufend weiter. Erkenntnisse hieraus haben Auswirkung auf das BiosLehm System, die Produktionsanforderung an die Lehme und an die erforderliche Maschinenausstattung [483 KB] .